self-fulfilling prophecy

Die Telekom stellt von analog auf digital um. Mitgefangen / Mitgehangen! Ich zierte mich, da ich mich in Sachen IT (nach schmerzlichen Erfahrungen) inzwischen strikt an die Binsenweisheit halte: „Never change a running system.“ Allerdings gab mir der Berater, der eigens am 9. Oktober 2014 ins Haus gekommen war, unmissverständlich zu verstehen: „Dann geht hier in Bälde nichts mehr.“

[Das nahm ich erst im Nachklapp zu Kenntnis]

Ich gab mutig klein bei: Change a running system! Die Umstellung sollte am 6. November erfolgen. Wofür ein topmoderner Router im Vorfeld frei Haus geliefert würde, der von leichter Hand anzuschließen und zu konfigurieren wäre. Und da die Telekom ein serviceorientiertes Unternehmen ist, stimmten mich allerlei Nachrichten via SMS auf das freudige Ereignis ein: „In wenigen Tagen ist es soweit!“ „Freuen Sie sich auf ultimatives Highspeed ab dem 6.11.2014.“

Ich war in freudiger Erwartung. Vornehmlich auf den topmodernen Router. Ohne den kein Highspeed via digital möglich ist. – Auch nicht bei der Telekom! Da der topmoderne Router am 5. November noch immer nicht geliefert war, kontaktierte ich das serviceorientierte Unternehmen im bangen Wissen, dass mein Internet- und Telefonanschluss tags darauf von analog auf digital umgestellt wird. Freilich ohne jene Hardware, die für einen digitalen Anschluss benötigt wird.

Die Beraterin, die ich nach circa 10 Minuten Warteschleife in der Leitung hatte, war außer sich vor Freude: „Schön, dass Sie sich melden. Ohne Hardware, funktioniert eine Umstellung auf digital nicht. Sie haben keine erhalten – das sehe ich. Lieferengpässe beim Speedport W 724V.“ Ich meinte, insistieren zu müssen: „Was wäre gewesen, wenn ich mich nicht gemeldet hätte, dass die benötigte Hardware nicht geliefert wurde?“ Die charmante Beraterin chambrierte: Wir legen Ihre Umstellung um. Kein Problem. In drei Wochen ist der Speedport wieder lieferbar. Wann passt es Ihnen?“. Ich entschied mich für den 26 November.

Der Speedport wurde pünktlich drei Tage zuvor geliefert. Hier war alles bereit. – Online bin ich nicht. Und telefonieren. Das war gestern…

BTW: Ich bin guter Dinge. Ein serviceorienteres Unternehmen. Die kriegen das hin!

 

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